Solarwärme unterstützt die Heizung
In der zeit von steigenden Energiekosten setzten immer mehr Menschen auf Solarwärme.
Die Energie der Sonne lässt sich sehr gut mit der Heizungsanlage kombinieren.
Solche kombinierte Solaranlagen zur Erwärmung des Brauchwassers können im Frühjahr und Herbst das Haus mit Wärme versorgen und im Winter den konventionell beheizten Kesses unterstützen und damit Gas oder Öl sparen helfen.
Solarwärmeanlagen, die auch zur Unterstützung der Heizungsanlage dienen besitzen in der Regel eine größere Kollektorfläche als Anlagen, die nur zur Erwärmung des Warmwassers genutzt werden.
Diese Anlagen verfügen über einen speziellen Speicher für das erwärmte Wasser.
In den Sommermonaten übernimmt die Solaranlage die Erwärmung des Trinkwassers eigenständig. Im Winter dagegen muss die konventionelle Heizungsanlage mithelfen.
Solaranlagen liefert etwa 60 bis 70 Prozent des Energiebedarfs für die Erwärmung des Trinkwassers, über das komplette Jahr betrachtet.
Wird die Solaranlage größer dimensioniert, ist sie auch in der Lage einen Teil des Heizwärmebedarfs der Räume abzudecken.
Das Einsparpotenzial bei den Heizkosten liegt dann bei bis zu 20 Prozent des gesamten Heizkostenbedarfs, in Abhängigkeit vom verwendeten Dämmmaterial. Besonders in der Übergangszeit im Frühjahr und Herbst kann eine solche Anlage einen deutlichen Beitrag zur Heizungsunterstützung leisten.
Solaranlagen mit Heizungsunterstützung arbeiten vor allem in den Häusern sehr effizient, die mit modernen Niedrigtemperatur-Heizungsanlagen (Fußbodenheizung oder Wandheizung) ausgestattet sind.
Solarwärmeanlagen, welche die reguläre Heizungsanlage unterstützen, werden seit Juli 2005 in der Förderung besser gestellt als Anlagen, die lediglich zur reinen Brauchwassererwärmung dienen.
